Traumschüff geG

TREUE HÄNDE

Theaterserie

INFOS

von Nikola Schellenschmidt
Vertonung von Clemens Müller

Uraufführung der Folge 1 fand am 29. Juni 2018 an der Landungsbrücke hinter dem Oranienwerk in Oranienburg statt. 

Die Folge 2 wurde am Samstag, den 29. Juni 2019 am Landhaus Himmelpfort am See in Himmelpfort uraufgeführt.

jeweils 60 Min., keine Pause

Freie Platzwahl – Freier Eintritt

BESETZUNG

Regie
>> David Schellenschmidt

Musik
>> Clemens Müller

Dramaturgie
>> Lene Gaiser

Dirk
>> Jakob Plutte 

Gitti
>> Sophie AmmannMeike Kopka

Sylvia
>> Maj-Britt Klenke

INHALT

Die Mauer ist gefallen, das Land verändert sich rasant. Zwischen Hoffnung und Enttäuschung, zwischen Goldgräberstimmung und Zukunftsangst wird die ostdeutsche Wirtschaft neu organisiert – oder schlicht deindustrialisiert, je nachdem, wen man fragt.

Mittendrin Gitti, die ehrgeizig versucht, sich in dem neuen System einen Platz zu erarbeiten – während ihr Freund Dirk für den Sozialismus und ihre beste Freundin Sylvia um ihren Arbeitsplatz kämpft. Dass Gitti nun auch noch einen Job bei der Treuhandanstalt annimmt, stellt ihre Beziehungauf eine Zerreißprobe.

TERMINE FOLGEN

"Kauf dir ein schönes Westauto, dann erträgst du's leichter."

aus TREUE HÄNDE von Nikola Schmidt

EINDRÜCKE

PRESSESTIMMEN

[…] ‚Treue Hände‘ transformiert die Geschichte des Landes in eine Art Volkstheater, in dem man lachen kann über die Protagonisten und auch weinen kann über die Art, in der sie ihr Leben selbst zerstören, bzw. über die Art, wie dieses Leben von anderen zerstört wird. Billigen Opfer-Täter-Klamauk gibt es bei „Treue Hände“ nicht. Echte Biografien schimmern durch, Lebensgeschichten von Menschen, die dann doch komplexer sind, als das Klischee es verträgt.

[…] Vor allem aber wird deutlich, dass die Macher den Zeitzeugen, die sie interviewten, wirklich zugehört haben – mit all den Aspekten, die angesprochen werden, und der Perspektive, aus der die Geschichte erzählt wird – aus Sicht der Betroffenen, ohne Besserwisserei von außen.

[…] Das hochpolitische und ernste Thema hat sie [Nikola Schmidt] in einem Hörspiel verarbeitet, das leicht daherkommt, witzig, charmant und doch tiefgründig ist, von Liebe, Freundschaft und dem Umbruch einer Gesellschaft erzählt.

[…] Verklärt wird nichts, eher schonungslos aufgearbeitet. […] Herausgekommen ist eine authentische Erzählung, in deren Mittelpunkt ein Paar steht, das mit den gesellschaftlichen Veränderungen unterschiedlich umgeht. Wird ihre Beziehung dem Druck standhalten?“

[…] Ich will nur kurz bleiben, doch das Geschehen zieht mich in seinen Bann. Vieles kommt mir mehr als bekannt vor, obwohl diese Stadt nicht meine Heimat ist. Es ist lange her, dass mich ein Theaterstück so emotional ergreift.

[…] Der frühere Betriebsratsleiter Gerhard Horn sagte: ‚Es war sofort alles wieder da. Ich musste mit den Tränen kämpfen.‘ Das war das größte Lob für die Crew, die ihr Publikum aber auch zum Lachen brachte.