Traumschüff geG

Treue Hände

Theaterserie - 3 Folgen - je 60 Min.

Die Mauer ist gefallen, das Land verändert sich rasant. Zwischen Hoffnung und Enttäuschung, zwischen Goldgräberstimmung und Zukunftsangst wird die ostdeutsche Wirtschaft neu organisiert – oder schlicht deindustrialisiert, je nachdem, wen man fragt.

Mittendrin Gitti, die ehrgeizig versucht, sich in dem neuen System einen Platz zu erarbeiten – während ihr Freund Dirk für den Sozialismus und ihre beste Freundin Sylvia um ihren Arbeitsplatz kämpft. Dass Gitti nun auch noch einen Job bei der Treuhandanstalt annimmt, stellt ihre Beziehungauf eine Zerreißprobe.

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Autorin:  Nikola Schellenschmidt
Regie:     David Schellenschmidt
Dramaturgie: Lene Gaiser
Musik:     Clemens Müller

Dirk:     Jannik Mioducki
Gitti:     Sophie AmmannMeike Kopka 
Sylvia:  Maj-Britt Klenke / Franziska Hoffmann


Premiere Folge 1:  
29.06.2018, Oranienburg
Premiere Folge 2: 29.06.2019, Himmelpfort
Premiere Folge 3: Dezember 2020, Oranienburg

"Kauf dir ein schönes Westauto, dann erträgst du's leichter."

aus TREUE HÄNDE von Nikola Schellenschmidt

Pressestimmen

[…] ‚Treue Hände‘ transformiert die Geschichte des Landes in eine Art Volkstheater, in dem man lachen kann über die Protagonisten und auch weinen kann über die Art, in der sie ihr Leben selbst zerstören, bzw. über die Art, wie dieses Leben von anderen zerstört wird. Billigen Opfer-Täter-Klamauk gibt es bei „Treue Hände“ nicht. Echte Biografien schimmern durch, Lebensgeschichten von Menschen, die dann doch komplexer sind, als das Klischee es verträgt.

[…] Vor allem aber wird deutlich, dass die Macher den Zeitzeugen, die sie interviewten, wirklich zugehört haben – mit all den Aspekten, die angesprochen werden, und der Perspektive, aus der die Geschichte erzählt wird – aus Sicht der Betroffenen, ohne Besserwisserei von außen.

[…] Das hochpolitische und ernste Thema hat sie [Nikola Schmidt] in einem Hörspiel verarbeitet, das leicht daherkommt, witzig, charmant und doch tiefgründig ist, von Liebe, Freundschaft und dem Umbruch einer Gesellschaft erzählt.

[…] Der frühere Betriebsratsleiter Gerhard Horn sagte: ‚Es war sofort alles wieder da. Ich musste mit den Tränen kämpfen.‘ Das war das größte Lob für die Crew, die ihr Publikum aber auch zum Lachen brachte.