Traumschüff geG
Foto Stefan Klüter

Jannik Mioducki

Nach seinem Abschluss an der Otto-Falckenberg Schule entschied sich Jannik Mioducki nach Buenos Aires zu gehen, um die dortige Theater- und Filmszene kennenzulernen. So assistierte er zunächst der Regisseurin Lola Arias bis er schließlich seine eigene Performance „Taxi Boy“ erarbeitete, produziert von Inés Efron. Als festes Mitglied im queer, feministischen Kollektiv „ORGIE“ arbeitet er als Tänzer in zwei Tanztheaterstücken und organisierte die Partyreihe und Training „Entrenar la fiesta“. Außerdem Spielte er als Schauspieler in Film und einer Miniserie und produzierte mit zwei Filmkollektiven zwei Kurzfilme selbst. Im Winter 2019 kam er zurück nach Deutschland und gastierte seither an den Münchner Kammerspielen und dem Theater Erlangen.
Durch einen Deutschlandfunkbeitrag und seine ehemalige Mitschülerin an der Schauspielschule Maj-Britt Klenke wurde er auf „das Traumschüff“ aufmerksam. Theater für das Publikum zu machen und dadurch in einen aktiven Dialog zu gehen, ist für Jannik Mioducki besonders wichtig an der Arbeit der Traumschüff Besatzung. Darin sieht er einen konkreten politischen und sozialen Auftrag für die Kunst und die Möglichkeit, Brücken zu schlagen.